Jack Woolleys „Spiral House“ mit Linea 3016
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Jack Woolleys „Spiral House“ mit Linea 3016

Gewinner des RIBA Viewpoint-Wettbewerbs (RIBA Journal; September 2015)

Jack Woolleys „Spiral House“ mit Linea 3016
Projekt:

Spiral House, London
 
Architekt: 
 
Produkt:
 
linea 3016 mit graue dünnen Fuge  
 
Fotos:
 
 

 

Jack Woolleys „Spiral House“ mit Linea 3016
Bei dem Grundstück in Balham, das während der letzten 15 Jahre verlassen und völlig von japanischem Knöterich überwuchert war, handelt es sich ursprünglich um den Garten des benachbarten Gebäudes.  Dadurch waren die Erdarbeiten komplex, doch gleichzeitig erschien das Grundstück Objektentwicklern uninteressant. So wurde der Preis erschwinglich. 
 
Eines der Hauptanliegen war es, ein Haus zu schaffen, das minimale Auswirkungen auf die Nachbarschaft und die umliegenden Objekte hatte. Dank seiner Erfahrung mit anderen Projekten, die ähnlichen Bedingungen angepasst werden mussten, sah Woolley das Potenzial dieses Baugrundstücks.   
 
Um sein Ziel der minimalen Auswirkungen auf die umliegenden Gebäude zu erreichen, entwarf Jack Wolley ein einstöckiges, nach innen ausgerichtetes Haus, das hinter einer Ziegelmauer mit einer mysteriös anmutenden Tür liegt.

 

Jack Woolleys „Spiral House“ mit Linea 3016

Durch das niedrige Profil fällt das Gebäude kaum auf. Die gute Aussicht von der Straße aus, die für die Nachbarschaft so wichtig ist, bleibt also erhalten. Um diesen Effekt noch zu verstärken, bezog Jack Wolley die Farben und Materialien der umliegenden Gebäude in seinen Entwurf mit ein. Das Gebäude auf der linken Seite ist weiß mit Verzierungen aus roten Ziegeln; das Gebäude auf der linken Seite ist wiederum rot mit weißen Verzierungen.

Die Straßenfassade des Spiral House wurde aus diesen beiden Ausführungen gefertigt, die sich so abwechseln, dass eine rhythmische Verbindung entsteht. Für den feinen Unterschied wählte er den Ziegel Linea 3016 von Vande Moortel im römischen Stil. Da die Farbe perfekt zu den anderen Gebäuden passt, betont die die Größe und Form der Ziegel dieses Haus auf eine spielerische Art und Weise. Zu guter Letzt wurde das Dach bepflanzt, sodass die Aussicht von höher gelegenen Fenstern aus derjenigen ähnelt, die zu sehen war, als sich dort noch ein Garten befand. 

Jack Woolleys „Spiral House“ mit Linea 3016

Ein großer Teil des Erfolgs des Hauses ist der Verzierung der Ziegelmauer zu verdanken. Daher entschied sich der Architekt für handgemachte, schmale Ziegel der Reihe Linea 3016 von Vande Moortel mit 4-5 mm schmalen Mörtelfugen.  Die Wand, die von der Straße aus sichtbar ist, windet sich spiralförmig um das Grundstück und bildet so unterschiedliche Bereiche innerhalb des Entwurfs.  

Auf diese Weise stellt die Ziegelmauer eine Verbindung zwischen der Straße, dem offenen Raum und dem Inneren des Gebäudes her. Ein großes Schiebefenster trennt den Wohnbereich vom Innenhof ab. Beide Bereiche teilen sich dieselben Böden und Wände und bilden im Sommer eine Einheit. Dieser Aspekt wird noch verstärkt durch ein Oberlicht, das sich über gesamten Wohnbereich erstreckt und natürliches Licht auf die innere Ziegelmauer fallen lässt.    

Jack Woolleys „Spiral House“ mit Linea 3016
Das Haus liegt etwas niedriger als das Straßenniveau, sodass der Innenhof in sanften Stufen hinaufführt, um den Höhenunterschied zwischen Haus und Straße auszugleichen.
 
Das Haus ist am 20. September zwischen 10 und 13 Uhr für Besucher geöffnet in Rahmen der Veranstaltung Open House London.
 
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